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Schweizer Wissenschaftler haben fast jeden Baum im Wald angesehen
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Holzvorräte der Eidgenossen nehmen auch zu
Der Schweizer Wald wächst - und gleichzeitig wird weniger Holz genutzt, so dass die Vorräte wachsen. Das zeigen Daten der Schweizer Forschungsanstalt für den Wald.
Der Schweizer Wald bedeckt 1,31 Millionen Hektar und ist in fünf Jahren um 300 Quadratkilometer gewachsen. Die Waldfläche nahm in den Alpen (+5,3%), auf der Alpensüdseite (+3,3%) und in den Voralpen (+1,3%) zu. Im Mittelland und im Jura hat sie sich nicht verändert.

Der seit 30 Jahren zunehmende Holzvorrat in den Wäldern hat seit 2007 weiter zugelegt: um sechs Kubikmeter pro Hektar 357 und damit um zwei Prozent. Im Mittelland hat der Vorrat beim Nadelholz jedoch um acht Prozent abgenommen, hauptsächlich bei Fichte und Föhre.

Es wurde weniger Holz als zuvor genutzt und es starben weniger Bäume ab. In der Vorperiode waren außergewöhnlich viele Bäume abgestorben und zwar aufgrund des Orkans Lothar, des Hitzesommers 2003 und der Schäden durch Schadorganismen wie Borkenkäfer. Seitdem gab es keine derartigen Extremereignisse.

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