Um weitere Bauentscheidungen treffen zu können, müsse es erst Rechtssicherheit über die Anbindung geben, sagt Bünting. Das gilt vornehmlich für das nächste, dreimal so große Projekt von RWE, einen Windpark nördlich von Juist. Auch beim Versorger Eon ist man sauer. "Die Situation ist katastrophal", sagte der Chef der Sparte Climate & Renewables, Mike Winkel, der "Berliner Zeitung". Eons erster großer deutscher Offshore-Windpark Amrumbank West soll mit 15 Monaten Verspätung angeschlossen werden. Angesichts des unsicheren Netzanschlusses will Eon erst einmal keine neuen Investitionsentscheidungen treffen. Die Netzbetreiber hätten "sich selbst über- und die Probleme unterschätzt", sagt Winkel.