Auch China versucht sich mit einer "grünen Mauer" aus der Affaire zu ziehen: Der mit 1,3 Milliarden Menschen bevölkerungsreichste Staat der Welt, hat von 1950 bis 1975 durch Wüstenbildung pro Jahr durchschnittlich 1,56 Quadratkilometer Nutzfläche verloren. Seitdem haben sich die Wüsten noch schneller ausgebreitet. Die chinesischen Wüsten sind 2000 auf 3600 Quadratkilometer Nutzland vorgedrungen. Nach chinesischen Angaben wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Norden und Westen der Volksrepublik 24.000 Dörfer aufgegeben oder weitgehend verlassen.