Die Schmelzrate werde von heute fünf Metern jährlich bis zur Jahrhundertwende auf bis zu 50 Meter pro Jahr steigen, schätzt Awi-Ozeanograph Jürgen Determann. Wie im Fall einer solchen Megaschmelze das hinter dem Schelfeis liegende Inlandeis reagieren wird, sei noch offen. Die Forscher nehmen aber an, dass es sich in Bewegung setzen und immer schneller nachrutschen wird. Falls das schmelzende Eis komplett von nachfließendem Inlandeis ausgeglichen werde, entspreche dies einem zusätzlichen Meeresspiegel-Anstieg von 4,4 Millimetern pro Jahr.