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20. Juni 2013
Die besten Bestäuberinnen
Tadelloses Gemüse weggeworfen - Zu hässlich für den Markt
Gutes Timing in der Zucht
"Eine verpasste Brunst kostet bis zu 500 Franken", sagen Agrarwissenschaftler
Ist die Kuh brünstig, schickt sie eine SMS
Den optimalen Besamungzeitpunkt nicht verpassen
Schickt der Sender am Hals von Kuh Elvira eine SMS, kommt der Besamungstechniker auf den Berghof von Bauer Samuel Kohler.
"Eine verpasste Brunst kostet 300 bis 500 Franken", rechnet Hans-Jörg Haller von der Aargauischen Landwirtschaftsschule vor. Er setzt bei Kuh Elvira einen Temperatursensor in der Scheide ein, um den genauen Besamungszeitpunkt abzupassen. Ist die Kuh brünstig, steigt ihre Temperatur. 2013 soll es auf den Markt kommen.
Heutige Hochleistungs-Rassen zeigen ihre Brunst oft nicht mehr an und machen es schwierig, den Besamungszeitpunkt zu bestimmen, der nur knapp 24 Stunden anhält. US-amerikanische Betriebe erzeugen die Brunst daher künstlich mit Hormonspritzen. Die aufwändige Brunstbeobachtung fällt weg und damit ein wichtiger Kostenfaktor. Doch der europäische Konsument akzeptiert solche Hormoneinsätze nicht.
"Sexing" bei Rindern
Bullensperma bevorzugt
Forscher um den Essener Chemiker Stephan Barcikowski haben eine Methode entwickelt, Spermien mit "männlichem" Chromosomensatz auszusortieren.
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