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Sonderbericht Extremwetter
Durch den Klimawandel werden Gewitter und Tornados häufiger werden
Der Klimawandel wird teuer und gefährlich
UN legen Sonderbericht Extremwetter vor
Der Klimawandel wird in Zukunft immer mehr Menschen betreffen und immer höhere wirtschaftliche Schäden verursachen.
Das geht aus der Zusammenfassung des Sonderberichts Extremwetter des UN-Klimarats (IPCC) hervor. Extreme Wetterlagen werden danach zunehmen, wenn die globalen Mitteltemperaturen bis 2100 um 2 bis 5 Grad Celsius ansteigen.
Der Bericht weise auch darauf hin, dass in Südeuropa das Risiko für Hitzewellen zunehme. "Im Süden und Osten Deutschlands könnten die Temperaturen im schlimmsten Fall fast 50 Grad erreichen", sagt der Kieler Klimaforscher Mojib Latif. Im Norden stiegen die Temperaturen oftmals auf weit über 30 Grad Celsius, zudem seien dort mehr heftige Gewitter und Tornados zu erwarten. "Und im Mittelmeer kann es zu Wirbelstürmen kommen, wie man sie dort bisher noch nicht kennt, ähnlich denen in der Karibik."
Für kleine Inselstaaten in den Tropen wiederum sei die Kombination aus steigenden Meeresspiegeln und stärkeren Stürmen "ein besonderes Thema", heißt es in dem Bericht. Hitzewellen würden häufiger, die Gletscherschmelze werde die Stabilität der Bergregionen gefährden. Als Gegenmaßnahmen empfehlen die Wissenschaftler vor allem die Stärkung der Katastrophenvorsorge in betroffenen Gebieten, bessere Kommunikation der Behörden sowie eine bessere Wasser- und Abwasserversorgung.
Ein weiteres Problem sei die drohende Landflucht, etwa in Bangladesch. "Die Malediven sehen sich jetzt schon nach Alternativen um", sagte Latif. "Unvorstellbar, dass wir es so weit kommen lassen, dass so etwas real wird."
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