Viele US-Amerikaner schienen schon im Herbst 2010 nicht mehr hören zu wollen, als unabhängige Forscher von großen Ölwolken unter Wasser und von streckenweise zentimeterdicken Ölschichten auf dem Meeresgrund berichteten. Doch Das Interesse der Medien hatte sich längst auf andere Themen gerichtet. Seit der Ölfluss Mitte Juli 2010 gestoppt ist, ist der Schock verebbt. Auch wenn nach wie vor mehr als 900 Kilometer Küste mehr oder weniger verschmutzt waren, wie Thad Allen, der Sonderbeauftragte der Regierung im September 2010 in Erinnerung rief.