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21. Mai 2013
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Mann mit Torf Video
Mecklenburg-Vorpommern will die Moore wieder bewässern und renaturieren
Initiative für die Moore
Moore binden Kohlendioxid und schützen das Klima
Um Mecklenburg-Vorpommerns Moore wieder zu bewässern, setzt das Bundesland auch auf privates Engagement im Naturschutz.
"Indem wir zunächst die Leistungen der Moore im Bereich des Klimaschutzes monetarisiert haben, können wir ein auf ökologischen Leistungen basiertes Wertpapier anbieten: die 'MoorFutures'", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus beim 30. Deutschen Naturschutztag in Stralsund Ende September 2010.

Für einen Preis zwischen 10 und 50 Euro pro Tonne vermiedenes Kohlendioxid lässt sich ein Wertpapier erwerben. Das Einsparpotenzial an Treibhausgasemissionen durch Wiedervernässung von Mooren sei enorm, zehn Tonnen Kohlendioxidäquivalente pro Hektar und Jahr erwartet Backhaus. "Die bereits geschützte Marke 'MoorFutures' bieten wir Unternehmen an, die über den freiwilligen Kohlenstoffmarkt ihre Emissionen senken wollen. Ein 'MoorFutures' steht für die Vermeidung einer Tonne Kohlendioxid." Mecklenburg-Vorpommern verfolgt damit das Ziel, Klima und Gewässer zu schützen sowie Biodiversität zu erhalten.

"Im Vergleich mit anderen Klimaschutzmaßnahmen ist das ein sehr billiger Klimaschutz", sagt der Ökonom Achim Schäfer von der Universität Greifswald. "Beim Biogas, bei der Wind- oder Wasserenergie, bei der Photovoltaik müssen wir ein Vielfaches dessen aufwenden, um Klimaschutzmaßnahmen durchführen zu können." 1995 begann das Bundesland damit, die Moore zu renaturieren und wieder zu vernässen.

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