Die Forscher berichten, dass die neu entdeckte Mikrobenart beim Zersetzen des Öls kaum Sauerstoff verwende. Sie haben mehr als 200 Wasserproben untersucht und dabei festgestellt, dass die Bakterien in ungewöhnlich großer Menge in den Schwaden aufgetreten sind. Bei dem Tempo, mit dem sie das Öl zersetzten, könnte die Ölwolke schon verschwunden sein, schreiben die Wissenschaftler. Allerdings sei das nicht sicher und müsse noch überprüft werden. Die US-Regierung hatte unter Berufung auf eigene Wissenschaftler Mitte August 2010 berichtet, 75 Prozent des Öls im Golf sei bereits verschwunden - entweder verdunstet, zersetzt oder auch von Menschenhand abgeschöpft oder abgefackelt.