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Rechenzentrum Video
Die Schweiz lagert jetzt auch Daten en masse. (Beitrag vom 7. März 2016)
Bunker wird Datenlager
Alpen als Herberge internationaler Daten
Die Schweiz bietet immer häufiger einen Standort für Rechenzentren. Das liegt an dem strengen Rechtsystem und der Beständigkeit der Politik.
235.000 Quadratmeter beträgt die Gesamtfläche aller Schweizer Rechenzentren (Stand: 2013). Unternehmer aus aller Welt wandeln ehemalige Militärbunker im Fels der Alpen in Lagerräume für Server um. Panzertüren und viel Elektronik wie biometrische Schranken schützen die Anlagen vor Eindringlingen und Umweltkatastrophen.

Der Erfolg der Schweiz liegt besonders an ihren sehr strengen Datenschutzgesetzten. Diese gewährleisten richterlichen Schutz: Es bedarf bei Verdacht auf eine strafbare Handlung einer richterliche Bewilligung, um Datenzugriff zu erhalten. Und da für Daten das Recht des Landes gilt in dem sich ihr Server befindet, wird die Gesetzgebung der Schweiz zum Standortvorteil.

Mit dem rasanten technischen Fortschritt rückt ein neuer Aspekt immer mehr in den Vordergrund: die elektronische Sicherheit. Angriffe durch Hacker werden häufiger und erfordern den permanenten Einsatz von Sicherheitsmitarbeitern. Sie müssen die virtuellen Schutzmaßnahmen täglich überprüfen und erweitern.

Flucht vor der National Security Agency (NSA)
Seit den Enthüllungen durch Edward Snowden lagern immer mehr Server in der Schweiz. Unternehmer fürchten sich vor der NSA und transferieren deshalb alle Kundendaten. Viele US-amerikanische Unternehmer wurden gezwungen, Kundendaten und Verschlüsselungscodes herauszugeben. Sehr wahrscheinlich ist, dass auch riesige Unternehmen wie Google eine Kooperation mit der NSA eingehen mussten.

Spionage im Internet
Das Netz immer im Blick
Geheimdienste können mit Projekten wie "Tempora" riesige Datenmengen aus dem Internet abfangen und trotz der Masse an Daten verwertbare Informationen heraussieben.
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