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Solaranlage Video
Batterieparks sollen künftig ganz kurzfristige Netzschwankungen ausgleichen
Sichere Stromnetze
Europas größter Batteriepark entsteht
Der nach Betreiberangaben europaweit größte Batteriepark wird am 16. September 2014 in Schwerin eröffnet, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.
25.000 Lithium-Ionen-Akkus, die zusammen eine Leistung von fünf Megawatt erreichen, sollen Wind- und Sonnenstrom in das bestehende Netz integrieren. Die Energie der Batterien wird abgerufen, wenn kurzfristige Netzschwankungen ausgeglichen werden müssen. Entwickelt hat es das Berliner Unternehmen Younicos; Auftraggeber ist der Schweriner Energieversorger Wemag.

Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 1,3 Millionen Euro und finanziert damit ein Fünftel der Gesamtkosten von 6 Millionen. Die Lithium-Ionen-Zellen liefert das koreanische Unternehmen Samsung. Jedes Megawatt an installierter Batterie ersetzt nach Younicos-Angaben das Zehnfache an sonst für die stabile Stromversorgung benötigter konventioneller Kraftwerksleistung, etwa in Gas- oder Kohlekraftwerken. Auch die sind wegen des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes umstritten - für die Bereitstellung der Regelleistung bislang aber unverzichtbar.

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