Männer sehen fern Video
Smart TV bietet neue Möglichkeiten - und Risiken (Bericht vom 16. Juli 2015)
Der Fernseher hört mit
Sicherheitslücken bei Smart TV entdeckt
Mit ein paar Mausklicks kann ein Hacker einen internetfähigen Fernseher (Smart TV) unter seine Kontrolle bringen - und im heimischen Wohnzimmer spionieren.
So lässt sich die integrierte Kamera anzapfen. Sicher dagegen schützen kann man sich nur, indem man die Kamera mit Klebeband abdeckt - oder den Fernseher vom Internet nimmt.

Vernetzte Haushalte werfen Probleme auf
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"Es werde Licht!", sprach nano-Reporter Ralph Benz, und es ward Licht (Bericht vom 13. März 2015)
Eines der Hauptprobleme beim Internet der Dinge, bei dem Haushaltsgeräte untereinander vernetzt sind, ist die Datensicherheit. Anfang 2014 hatte das Sicherheitsunternehmen "Proofpoint" darauf hingewiesen, dass Hacker mit vernetzten Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik wie Smart-TV und Kühlschrank ein Botnetz errichtet haben, aus dem Hunderttausende von Spam-E-Mails verschickt wurden.

Auch Datenschützer bleiben skeptisch. "Wir haben bei dem Thema durchaus sicherheitsrechtliche Bedenken", sagt Miriam Meder vom bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht. Zugunsten der Nutzerfreundlichkeit werde die Datensicherheit bei vielen Geräten wahrscheinlich eher hintenan stehen. Wenn sich die Zahl der Dienstleister erhöhe, steige auch die Missbrauchsgefahr. "Transparenz ist uns dabei sehr wichtig. Die Nutzer müssen erfahren, was mit ihren Daten passiert, wie sie verknüpft werden, wer Zugriff darauf hat und wo sie gespeichert werden."

Eine weitere Schwierigkeit sind neben den enormen Datenmengen auch bisher noch fehlende einheitliche Standards für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Geräten. "Um gemeinsame Standards zu entwickeln, müssen wir mit anderen Unternehmen in dieser Branche zusammenarbeiten", sagt Davis.