Aber woher wissen die Gefährte, was sie wohin transportieren sollen und welches der 50 Shuttles den jeweiligen Auftrag übernimmt? "Die fahrerlosen Transportfahrzeuge werden dezentral gesteuert. Die 'Intelligenz' ist in den Transportern selbst", verrät Thomas Albrecht, Leiter der Abteilung Autonome Transportsysteme, den Lösungsansatz der Forscher. "Wir setzen auf agentenbasierte Software und nutzen Ameisenalgorithmen nach Marco Dorigo. Das sind Verfahren der kombinatorischen Optimierung, die auf dem modellhaften Verhalten von realen Ameisen bei der Futtersuche basieren." Damit nutzen die Shuttles das Prinzip der "Schwarmintelligenz". Kommt ein Auftrag herein, erfahren die Shuttles dies über eine Software. Dann tauschen sie sich über WLan aus, wer die Fuhre übernehmen kann. Das am nächsten befindliche freie Transportsystem erhält den Zuschlag.