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"Mask-Bot"
Roboter sollen dem Menschen ähnlich werden - in Bewegung und auch an Mimik
Roboter mit Gesicht
Beamer lässt Mimik menschenähnlich erscheinen
Roboterforscher aus München und Japan haben Robotern ein Gesicht verliehen: Ein Beamer projiziert das 3D-Bild von hinten in eine Kunststoffmaske.
Auf diese Weise wirkt das Gesicht auch von der Seite her noch sehr realistisch. "Mask-Bot" könnte schon bald die Gesprächspartner in Videokonferenzen als eine Art Avatar an den Tisch holen, hoffen die Forscher. Das Projekt ist Teil des Münchener Roboter-Exzellenzclusters "CoTeSys".
"Mask-Bot wird die Art und Weise prägen, wie wir Menschen in Zukunft mit Robotern kommunizieren", prognostiziert Prof. Gordon Cheng. Ein Programm sorgt dafür, dass dem Computer bereits ein normales, zweidimensionales Foto ausreicht, um es richtig proportioniert in eine Projektion für eine dreidimensionale Maske umzuwandeln. Weitere Algorithmen verleihen dem Gesicht Mimik und Sprache.
Mask-Bot kann bereits realistisch nachsprechen, was ihm über eine Tastatur eingetippt wird. Englisch, Japanisch und bald auch Deutsch: auf Knopfdruck einmal als Frauen- oder Männerstimme, einmal leiser, ein anderes Mal lauter und fröhlicher. Gesprochene Sprache versteht Mask-Bot allerdings noch kaum. Hören und passende Antworten geben kann Mask-Bot derzeit nur auf fest programmierten Bahnen.
Zudem sollen die Roboter auch lernen, ihre Umgebung wahrzunehmen. "Das tun sie am besten, indem sie ihre Umgebung in einfache geometrische Formen zergliedern", erläutert Dr. Uwe Hass. Diese Umrisse könne der Roboter zuordnen. "Er wird durch Erfahrungen lernen, was der Unterschied zwischen einem Tisch, einem Stuhl und einem Buffet ist."
Sensible Roboterhaut
Maschinen mit Feingefühl
Wärme oder sanfte Streicheleinheiten werden Roboter bald mit ihrer Oberfläche fühlen können, hoffen Forscher des Exzellenzclusters "CoTeSys".
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