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Sendung
24. Mai 2013
Drohne Video
Drohnen ermitteln Windgeschwindigkeiten und maximieren den Energiegewinn
Windparks ineffizient
Technik verhindert, dass Energie verloren geht
Der Abstand zwischen Windturbinen muss doppelt so groß sein wie bisher. Drohnen und Wind-Simulationen verhindern Energieverlust.
Turbinen nehmen einander Wind weg, wenn sie zu nah beieinander stehen, so Charles Meneveau von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. Durch den Windpark-Effekt gehen bis zu 25 Prozent der Energie verloren, wenn zwei Anlagen in derselben Windrichtung stehen. Die erste Anlage schwächt die Luftströmung ab, die dann nicht gleichmäßig auf die zweite auftrifft.

Bisher habe man nur untersucht, wie sich einzelne Turbinen beeinträchtigen. „Man weiß relativ wenig darüber, was passiert, wenn man tausende dieser kombiniert“, so Meneveau. Auch der Einsatz einer Drohne, die Wind berechnet, reiche nicht. Drohnen, wie sie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt werden, zeichnen ständig Parameter wie die Windgeschwindigkeit auf. Der Windpark-Effekt wird minimiert. Nach Meneveau seien aber Winde aus der Atmosphäre schuld. In optimalem Verhältnis vermischt treiben diese Turbinen jedoch effizienter an.

Laut der Europäischen Windenergie Vereinigung erzeugen Windkraftwerke jährlich 4,8 Prozent des in der EU verbrauchten Stroms. Spitzenreiter ist Deutschland mit 6,5 Prozent, Österreich liegt bei 3 Prozent. Die Schweiz produziert bislang nur 0,1 Prozent des verbrauchten Stroms aus Wind.

Schwerpunkt Windenergie
Bald soll "der" Strom nur noch aus Wind kommen
Die Windkraft ist auf dem Vormarsch und bietet außerdem Exportchancen, so die Position des "Bundesverbands WindEnergie" (BWE).
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