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Für das Gehirn ist es eine enorme Aufgabe, Gesichter richtig zu erfassen
Nach dem Wahrnehmen kommt das Erkennen
Verschiende Regionen im Gehirn lesen Gesichter
Das Gehirn erkennt Gesichter in drei Phasen, haben Wissenschaftler des "University College" in London entdeckt.
In der ersten Phase nimmt das Gehirn das Gesicht wahr. Im zweiten Schritt entscheidet es, ob es das Gesicht kennt oder nicht. In einer dritten Phase ordnet das Gehirn einem bekannten Gesicht einen Namen zu.

Verschiedene Regionen des medialen Temporallappens erkennen Gesichter und Objekte; für die Gesichtserkennung ist ein Netzwerk von verschiedenen Arealen im Gehirn zuständig. Sie befinden sich vor allem im Hinterkopf. Über das Auge wird der optische Impuls in diese Hirnregion geleitet.

Für das Gehirn die Monroe oder die Thatcher
Die Forscher testeten, wie zusammengesetzte Bilder von Prominenten - beispielsweise Marilyn Monroe und Margaret Thatcher - auf Versuchspersonen wirken: Das Gehirn ordnet das Gesicht stets nur einer Person zu - auch wenn es eine Mischung aus beiden Gesichtern ist. Sobald eine Phase bei der Gesichtserkennung unterbrochen ist, verlieren Menschen die Fähigkeit, andere Menschen zu identifizieren.

Von Margaret Thatcher LupeVon Margaret Thatcher
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zu Marilyn MonroeLupezu Marilyn Monroe

Von Tony BlairLupeVon Tony Blair
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zu Pierce BrosnanLupezu Pierce Brosnan

Von David BeckhamLupeVon David Beckham
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zu Danny deVitoLupezu Danny deVito

Interaktiv
Zwei Hälften, ein Denken
Unser menschliches Gehirn hat drei Hauptstrukturen: den Hirnstamm, das Kleinhirn sowie das Großhirn, das aus zwei Hälften mit unterschiedlichen Funktionen besteht.
Ursache unbekannt
Blind für Gesichter
"Ich sehe zwar die Gesichter, aber ich kann mich später nicht mehr daran erinnern, welches Gesicht zu welchem Namen passt", sagt ein Betroffener über seine Gesichtsblindheit.
Literatur
Dahl CD et al (2010) The Thatcher illusion in humans and monkeys. Proc R Soc B (2010), DOI 10.1098/rspb.2010.0438
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