Facharbeiter mit beschichtetem Glas in den Händen © dpa
In den Forschungsabteilungen sind 15 Prozent der Erwerbstätigen Zuwanderer.
In den Forschungsabteilungen sind 15 Prozent der Erwerbstätigen Zuwanderer.
Firmen suchen immer mehr Fachkräfte
Dank Erwerbstätigen aus dem Ausland ist die Lücke nicht ganz so groß
315.000 Fachleute für technische Berufe werden in Deutschland gesucht - so viele wie nie zuvor.
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MINT-Fächer boomen an Schweizer Universitäten.
Firmen in Deutschland suchen einer Umfrage zufolge etwa 315.000 Fachleute aus technischen Berufen. Damit fehlten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im April 2018 mehr als doppelt so viele wie Anfang 2015, wie aus einer Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Die "Lücke" habe damit seit Beginn der Umfragen 2011 einen Rekordwert erreicht. Vor allem IT-Fachkräfte werden für die Gestaltung des digitalen Wandels in den Unternehmen gesucht.

"Die aktuellen Engpässe in den MINT-Berufen wären sogar noch um rund 148.000 höher, wenn in den vergangenen Jahren die Beschäftigung von Ausländern nicht so dynamisch gewachsen wäre", sagte IW-Experte Axel Plünnecke. Aus Eritrea, Irak, Afghanistan und Syrien kamen der Studie zufolge im dritten Quartal 2017 fast 16.400 MINT-Beschäftigte, nachdem es ein Jahr zuvor 8000 gewesen waren.

"MINT"-Fächer sind beliebt
Ansturm auf die Naturwissenschaften
Deutschland belegt Spitzenplätze bei den Studentenzahlen in den "MINT"-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
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