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Forscher am Computer Video
Ein soziales Netz soll Forscher verbinden, wie es Facebook für Privatleute tut
Das "Researchgate" verbindet Forscher
Auch negative Ergebnisse haben ihren Platz
"Unser Ziel ist es, die Wissenschaft aus dem Elfenbeinturm zu befreien", erklärt Researchgate-Mitbegründer Ijad Madisch.
"Wir wollen Wissen digitalisieren, zugänglich machen und somit den Fortschritt vorantreiben." Um Mitglied in dem Netzwerk werden zu können, müssen Interessenten eine Mail-Adresse eines wissenschaftlichen Instituts vorweisen können.

Über Researchgate können sie Kontakt zu anderen Forschern aufnehmen und sich über Forschungsdaten austauschen - auch über misslungene Versuche. "Sowohl Positiv- als auch Negativergebnisse werden in die Berechnung der Scores einbezogen."

2013, fünf Jahre nach seiner Gründung, zählt Researchgate 2,9 Millionen Mitglieder in 193 Ländern, die meisten kommen aus Deutschland, Indien, Großbritannien und den USA. Firmensitz ist Berlin, weitere Mitarbeiter gibt es in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts.

Bill Gates steigt bei Start-up Researchgate ein
Auch Microsoft-Gründer und Wohltäter Bill Gates steigt beim Berliner Start-up-Unternehmen ein. Gates und andere Fonds aus dem Silicon Valley investieren 27 Millionen Euro in das Online-Netzwerk für Wissenschaftler. " Mit der dritten Finanzierungsrunde will Researchgate laut Madisch die Plattform ausbauen, um Forschungsergebnisse veröffentlichen zu können. Geld will Researchgate möglicherweise mit einer Stellenbörse verdienen, über die Unternehmen und Schulen Talente rekrutieren können, sowie über Anzeigen speziell für Forscher.

Pharmastudien
Nicht richtig publiziert
Die medizinischen Ethikkommissionen in Deutschland tauschen Daten über Studien zu Medikamenten und ihren Nebenwirkungen nicht aus, so Dr. Gerd Antes.
Drittmittel machen abhängig
Verband fordert transparente Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert eine "unparteiliche Wissenschaft": Geld aus der Industrie müsse transparent gemacht werden.