Lage des Epizentrums Lupe
In der am stärksten betroffenen Kleinstadt Pernik gibt es keine großen Schäden
Das Epizentrum des Bebens in Bulgarien
Notstand, aber keine Opfer im Erdbebengebiet
Das Epizentrum des Erdbebens in Bulgarien hat 25 Kilometer südlich der Hauptstadt Sofia bei der Kleinstadt Pernik gelegen.
Das Erdbeben in Bulgarien erreichte eine Stärke von 5,9 bis 6; die US-Erdbebenwarte USGS gab sie zunächst mit 5,8 an, später mit 5,6. In Pernik sowie in Sofia verließen Hunderte von Menschen in Panik ihre Wohnungen. Trotz Regens verbrachten sie die Nacht im Freien oder in ihren Autos. Es gab mindestens 26 teils heftige Nachbeben. Mehrere Menschen wurden wegen Nervenzusammenbrüchen oder leichteren Verletzungen ärztlich behandelt.

An vielen Häusern in Pernik hätten sich nach Angaben des staatlichen Rundfunks Risse gebildet. Zudem seien Dutzende Schornsteine eingestürzt. Aufgrund des Notstands schlossen in Pernik alle Behörden und Schulen. Die Ausrufung des Notstands hat auch zur Folge, dass die Schäden mit staatlichen Mitteln repariert werden können.

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