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Infrarot-Aufnahmen ermöglichen es, die Bienen beim Aufheizen zu beobachten
Bienen beheizen ihre Kinderstube
Bienen regulieren die Temperatur im Brutnest
Heizbienen wärmen den Nachwuchs. Dieser sei intelligenter als die kälter bebrüteten Artgenossen, so Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz.
"Kontaktheizer" setzen sich auf den Zelldeckel der Wabe und übertragen die Wärme auf die darunter liegende Puppe. Eine andere Methode ist effektiver, aber auch kräftezehrender: Die "Rundumheizer" besetzen leer stehende Zellen, die von Bienen-Puppen umgeben sind und beginnen durch ein Zittern der Flugmuskulatur Wärme zu erzeugen. Diese werde an die Umgebung abgegeben und könne bis zu sechs Puppen gleichzeitig wärmen, so Prof. Jürgen Tautz von der Uni Würzburg.

Bienen steuern die Temperatur im Nest auch auf andere Weise: Wenn es zu warm ist, erzeugen sie durch Flügelschlagen kühlenden Wind. Außerdem tragen sie Wasser in ihr Nest, das beim Verdunsten Kälte erzeugt. Wichtig sei, dass die Temperatur des Brutnestes in einem Bereich zwischen 33 und 36 Grad Celsius liege, sagt der Bienenforscher.

Die landläufige Annahme, die Brut sei die Hauptwärmequelle im Nest, konnten die Bienenforscher durch den Einsatz von Wärmebildkameras entkräften. Die Ergebnisse des Forscherteams um Prof. Jürgen Tautz zeigten, dass die größte Wärmentwicklung von den Bienen im Brutbereich und nicht der Brut selbst stamme.

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