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nano-Camp
Teresa Casanovas auf den Spuren eines Medikaments im Wasser der Elbe
Essen, reden, lachen
Tagebuch der nano-Camperin Teresa Casanovas
Liebes Tagebuch, heute ist der vorletzte Tag des nano-Camps. Nach dem Frühstück sind wir zum Helmholz-Zentrum gegangen.
Dort erwartete uns ein spannender Tag im Berreich der Gewässeruntersuchung. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und mussten verschiedene Stationen duchlaufen. Zu Beginn wurde uns anhand einer kurzen Presentation die aktuelle Problematik in der Elbe verdeutlicht. Die Konzentration von Dichlophenac, ein Stoff, der im Medikament Voltaren enthalten ist, ist deutlich höher vor Staudämmen als danach. Es stellt sich die Frage nach der Ursache. Anhand von vier Versuchen wurde verdeutlicht, dass der Stoff durch das Sonnenlicht zu verschiedenen Reaktionen kam und deshalb nicht mehr vorhanden war. Als erstes haben wir festgestellt, dass Dichlophenac im Elbwasser enthalten war, dann haben wir eine Dichlophenac-Lösung künstlich mit UV-Licht bestrahlt, anschließend eine Probe ins Dunkle gestellt und zum Schluss auf dem Dach in verschiedenen Abstenden beobachtet, was mit der Probe passiert.
Wir sind zum Ergebniss gekommen, dass in den Fällen, wo die Dichlophenac-Lösung mit UV-Licht bestrahlt wurde, sich die Farbe verändert hat von durchsichtig zu braun und, dass dieser Stoff nicht mehr enthalten war.
Nach einer kurzen Endbesprechung sind wir zurück zu unserem Lager gegangen und haben mit den Vorbereitungen für die Abreise am nächsten Tag begonnen.
Und so schön und spannend der Tag auch war, wir haben uns riesig auf den Grillabend gefreut, der für heute vorgesehen war. Pünktlich um 18 Uhr kamen die ersten Professoren und Studenten, die sich im Laufe der Woche intensiv um uns gekümmert haben und mit denen wir ihre Fachgebiete hautnah miterlebt haben. Es wurde gegessen, geredet und gelacht. Die Stimmung war wirklich entspannt.
Irgendwann sind wir dann leise aufgestanden, haben uns vor den Zelten gesammelt und schon hatte Martin das Lagerfeuer angemacht und alle saβen drumherum. Es wurde natürlich geschaut, was von uns heute im Fernsehen berichtet wurde und gemütlich über Gott und die Welt gesprochen.
Langsam geht unser letzter abend zu Ende und die es wird mir bewusst, dass alles morgen vorbei sein wird. Auf der einen Seite möchte man sich von der Gruppe nicht trennen, auf der anderen freut man sich auf das Zuhause. Fest steht jedoch schon jetzt, dass es nicht das letzte Treffen sein wird.
Teresa Casanovas
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nano-Camperin
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