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Das Lassa-Fieber lässt sich auf den ersten Blick kaum von anderen Fiebererkrankungen unterscheiden.
Gefährlicher Ausbruch
Mangelnde Schutzkleidung wurde Ärzten zum Verhängnis
In Nigeria sind inzwischen 101 Menschen am gefährlichen Lassa-Fieber gestorben.
Darunter sind etliche Pflegekräfte und Ärzte, die nicht wussten, dass ihre Patienten mit der Krankheit infiziert waren oder nicht die richtige Schutzausrüstung trugen, wie die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) mitteilte. 45 weitere Todesfälle seien noch nicht bestätigt worden. Zudem geht man von 1781 vermuteten und 408 bestätigten Erkankungen innerhalb von zwei Monaten aus.

Dieser Ausbruch in dem westafrikanischen Land sei "einer der schlimmsten in den vergangenen Jahren", hieß es. MSF ist nach eigenen Angaben vor Ort und bildet Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen zum Thema weiter. Zwar gehe die Zahl der Erkrankten in Nigeria zurück, eine Entwarnung bedeute das jedoch nicht, hieß es. Das Lassafieber hat sich auch im westafrikanischen Liberia ausgebreitet, mindestens 12 Menschen sind dort seit Anfang 2018 an der Viruserkrankung gestorben.

Das Lassa-Fieber
Lassa-Virus © dpa
Das Lassa-Virus sorgt für Fieber, Schmerzen und endet oft mit dem Tod.
Lassa zählt wie Ebola und Dengue-Fieber zu den hämorrhagischen - mit Blutungen einhergehenden - Fiebern. Es wurde 1969 erstmals in der nigerianischen Stadt Lassa diagnostiziert. Es wird vor allem durch Nahrungsmittel und Haushaltsgegenstände übertragen, die mit Urin und Kot von Ratten verseucht sind. Die Viruserkrankung ist zudem bei Kontakt mit den Ausscheidungen infizierter Personen hochansteckend. Das Fieber kommt in mehreren westafrikanischen Ländern fast jährlich vor.
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Glossar
Das Ebola-Virus
Das zentralafrikanische Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Es löst hämorrhagisches - mit Blutungen einhergehendes - Fieber aus.