Zahnseide © clipdealer
Zu einer gründlichen Reinigung gehört auch der richtige Einsatz von Zahnseide.
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Richtige Pflege schützt vor Folgeerkrankungen
Vor allem ältere Menschen sollten mehr auf Mundhygiene achten
Gesunde Zähne können helfen gesund zu bleiben. Das gilt insbesondere für ältere Menschen. Eine professionelle Zahnreinigung kann dazu beitragen.
Ein höheres Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und Diabetes - mangelnde Mundhygiene und eine daraus entstehende Paradontitis kann erhebliche Folgen für unsere Gesundheit haben. Dabei pflegen die Deutschen ihre Zähne heute wesentlich besser als noch vor 20 Jahren. Insgesamt gibt es wesentlich weniger Menschen mit faulen Zähnen. Allerdings gebe es noch einiges zu tun gegen Parodontitis, die Entzündung von Zahnfleisch und Knochen, sowie bei der Mundgesundheit älterer Menschen. Das sind Ergebnisse der fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie von 2016. Für die Mundgesundheit kann die professionelle Zahnreinigung als Vorsorgemaßnahme sinnvoll sein. Allerdings müssen Patienten diese Leistung in der Regel selbst zahlen. Älteren Patienten, vor allem in Pflegeheimen, kommen Kooperationsverträge zwischen Heimen und Zahnärzten zugute.

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Was bringt eine professionelle Zahnreinigung?
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Zahnpflege im Altenheim
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Zahnarzt Elmar Ludwig will älteren menschen helfen
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Starker Zahnschmelz, starke Zähne
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Pflege gegen schlechten Atem
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Weitere Ergebnisse der Mundgesundheitsstudie

Karieserkrankungen sind in allen Altersgruppen und in allen Bevölkerungsschichten stark rückläufig. Beispielsweise haben heute acht von zehn der 12-jährigen Kinder (81,3 Prozent) ein Gebiss ohne einen einzigen faulen Zahn. Das sei eine Verdopplung im Vergleich zur dritten Studie dieser Art von 1997. Auch bei der Parodontose, die letztlich zum Zahnausfall führt, gebe es Erfolge. Allerdings müsse diese stille Volkskrankheit noch entschiedener bekämpft werden, hieß es. Denn den Daten zufolge steige der Behandlungsbedarf bei Entzündung des Zahnhalteapparats an.

Bei den älteren Menschen zwischen 65 und 74 sei heute jeder achte völlig zahnlos. 1997 sei es noch jeder vierte gewesen, so die Studie. Allerdings seien ältere Menschen mit Pflegebedarf, die erstmals in die Studie einbezogen wurden, bei der Mundgesundheit deutlich benachteiligt. Pflegebedürftige zwischen 75 und 100 Jahren hätten häufiger Karies und weniger eigene Zähne als die Altersgruppe insgesamt. Auch bei der Mundgesundheit zeigen sich soziale Unterschiede. Bei den 12-Jährigen etwa seien 88 Prozent der Kinder mit hohem Sozialstatus völlig kariesfrei, aber nur 75 Prozent mit niedrigem Sozialstatus. Und bei den jüngeren Senioren (65- bis 74-Jährige) seien 16 Prozent mit niedrigem Sozialstatus komplett zahnlos, während es bei denen mit hohem Sozialstatus nicht einmal vier Prozent seien.

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