Donald Trump © ap
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Donald Trumps Pressekonferenz am 16. Februar 2017 sorgte wieder für heftige Diskussionen.
Trump auf der Couch
Ernsthafte Diskussion um den Geisteszustand des US-Präsidenten
Psychologen beschreiben Donald Trump als einen "Narzissten wie aus dem Bilderbuch". Einige US-Forscher erklärten, sie stellten in diesem Fall bewusst eine Ferndiagnose.
Seriöse Ärzte betrachten das eigentlich als Verstoß gegen ihr Standesgebot. In diesem Fall sei eine Ausnahme notwendig, da Trump eine Gefahr darstelle. Auch der deutsche Angstforscher Borwin Bandelow warnte, dass Politiker, die sich selbst derart in den Mittelpunkt stellten, ihr Land in der Geschichte schon oft "zu Grunde gerichtet" hätten. Er erkenne bei Trump eine "Impulskontrollstörung".

Andere Psychologen sehen solche Analysen kritisch. Die Psychologin Annelie Bracke sagt: Ferndiagnosen hätten in politischen Debatten nichts zu suchen - auch wenn sich Trump sicher insofern als narzisstisch beschreiben lasse, wie der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch verbreitet sei.

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VideoZum Thema sprachen wir am 17. Februar 2017 mit dem Psychologen Prof. Borwin Bandelow.
"Alternative Fakten"
"Einfach zählen" ist alles andere als einfach
Wie viele die Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump verfolgt haben, ließe sich auszählen - doch das ist aufwendig.