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Es ist nicht schwer zu erkennen, dass Juri eine "Eule" ist.
Eulen und Lerchen
Gene machen Frühaufsteher und Morgenmuffel
Die innere Uhr geht nicht bei jedem gleich. Ob jemand Frühaufsteher oder Nachteule ist, liegt in den Genen, berichten Forscher aus Berlin und Zürich.
Die innere Uhr des Menschen wird vom Gehirn gesteuert und unter anderem von der Tages- und Nachtdauer ständig nachjustiert. Dieser zirkadiane Rhythmus läuft auch dann weiter, wenn der Mensch - etwa nach einem langen Flug - in eine andere Zeitzone gerät. Der Jetlag ist eine Folge. Wenn das Gros der Bevölkerung auf die innere Uhr horchte, schliefe es von halb ein Uhr nachts bis halb neun Uhr morgens. Wirkliche Frühaufsteher gibt es sehr selten.

Bei ausgesprochene Abendtypen, den "Eulen", tickt die innere Uhr langsamer. Sie kommen schwer aus dem Bett und gehen auch später schlafen. Einen schnelleren Tagesrhythmus haben Morgentypen, die "Lerchen". Sie sind morgens putzmunter, brauchen aber früher ihren Schlaf.

Die Zeit der Moleküle
Die Innere Uhr läuft immer mit
Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus, doch gibt es generelle Rhythmen, denen wir alle mehr oder weniger genau unterliegen.
Licht kann wach halten
Schlaflos durch die Nacht
"Die molekularen Komponenten der inneren Uhr sind auch Komponenten, die für den Stoffwechsel wichtig sind", so der Berliner Chronobiologe Achim Kramer.