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Mann im Fischbecken Video
Bei Schuppenflechte gilt der Einsatz von Kangal-Fischen als akzeptabel
Knabbern nur bei Krankheit
Fische wegen Tierschutz und Hygiene umstritten
Gegen "Knabberfische" im Wellnessbereich hat sich die baden-württembergische Landesbeauftragte für Tierschutz ausgesprochen.
Die rötlichen Saugbarben (Garra rufa), manchmal auch als Kangal-Fische bezeichnet, erlitten tierschutzwidrige Belastungen. Sie seien ständig wechselnden Wasserqualitäten ausgesetzt, würden immer wieder umgesetzt und könnten sich nicht ausreichend zurückziehen. Das könne zu stressbedingten Krankheitserscheinungen führen.

Jäger sagte, es gebe bei dieser Form, die Haut zu reinigen, auch hygienische Bedenken. Experten lehnten den Einsatz der Fische zu Wellness- und Kosmetikzwecken aus Gründen des Tierschutzes ab. Zu einer anderen Bewertung könne man hingegen kommen, wenn die Fische zu therapeutischen Zwecken einsetzt werden. Dies geschieht etwa bei der Behandlung der Schuppenflechte, obwohl auch bei den therapeutischen Anwendungen die Wirkung der Fische laut Jäger noch in einigen Punkten unklar ist.