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Blutzellen © colourbox Lupe
Stress lässt Zellen schneller altern
Körperliche Folgen
Stress schlägt unmittelbar auf das Immunsystem
Stress schwächt das Immunsystem, haben die Berliner Forscherinnen Prof. Sonja Entringer und Prof. Eva Peters herausgefunden. Zumindest bei Mäusen.
Die Mastzellen des Immunsystems "explodieren" förmlich und schütten Hormone wie Histamin und Heparin aus, die die Entzündungsreaktion des Körpers in Gang setzen. Zudem hemmen die Hormone das Enzym Telomerase, was die Zellen schneller altern lässt.

Gleichzeitig wird die Nebenniere aktiv und schüttet die Hormone Adrenalin und Cortisol aus. Das Nebennierenmark produziert Adrenalin, löst den "Adrenalinstoß" aus und steigert Herzfrequenz und Blutdruck. Bei anhaltendem Stress führt diese normale Körperreaktion zur Überproduktion und schadet dem gesamten Organismus. Der Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf- und Immunerkrankungen und Dauerstress sei durch Studien belegbar, sagen Mediziner. Durch den erhöhten Cortisol-Pegel wird das Immunsystem unterdrückt, der Betroffene anfälliger für Infektionen.

Zudem schwindet die Zahl der Lymphozyten, so dass der Körper Botenstoffe für die Immunabwehr nicht mehr produziert. So begünstigt laut Medizinern eine durch Stress gestörte Immunabwehr beispielsweise eine Sepsis bei bereits kranken Patienten.

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