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Viele Erwachsene wissen nicht, wie lernfähig Kinder mit Down-Sydrom sind
Frühe Förderung wichtig
Lernfähigkeit von Kindern mit Down-Syndrom höher
Für Kinder mit dem Down-Syndrom sind eine frühe Förderung, besondere Betreuung und gemeinsames Lernen mit Nichtbehinderten wichtig, sagt Hermann Stüssel.
Den meisten Erwachsenen sei unbekannt, wie lernfähig die Kinder mit der Störung der Chromosomenverteilung seien, sagt der Ehrenvorsitzende des Arbeitskreises Down-Syndrom. Der Arbeitskreis wirbt für eine bessere Förderung und Integration der auf besondere Hilfe angewiesenen Kinder. Wichtig sei, mit den Kindern früh eine Therapie zu beginnen und sie in Regelkindergarten und -schule zu integrieren, betonte Stüssel. In vielen Bundesländern gebe es aber wenig Bereitschaft zu integrierendem Lernen in den Schulen. Integrationsklassen in weiterführenden Schulen seien sogar gefährdet.

Ein Gentest löst in Deutschland eine Debatte aus
In Deutschland ist eine ethische Debatte entbrannt, weil das Bundesforschungsministerium ein Testverfahren der Konstanzer "GATC Biotech AG" mit 230.000 Euro gefördert hatte. Der Test kann Krankheiten bei ungeborenen Kindern schon in der 10. Woche der Schwangerschaft nachweisen. Dabei werden genetische Informationen des Embryos aus dem Blut der Mutter isoliert und ausgelesen. Kritiker befürchten, dass das neue Verfahren künftig zur Routineuntersuchung für zahlreiche möglichen Erbkrankheiten angewendet wird.

Glossar
Down-Syndrom - meist ein Chromosom zu viel
Das Down-Syndrom geht auf einen Fehler im Erbgut zurück: Betroffene haben meist das Chromosom 21 dreifach statt doppelt.
Down-Syndrom
Ein erfülltes Leben
Menschen mit Down-Syndrom wie die Schauspielerin Juliana G. müssen nach Meinung von Medizinern viel stärker in die Gesellschaft eingebunden werden.
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