Frau vor Computerbildschirm © dpa Video
Deutschland will die verstreut liegenden Daten in ein Register überführen
Einheitliches Register für Deutschland
Die Krebsdaten aus Bundesländern zentral erfassen
Nach dem Willen des deutschen Gesundheitsministers Daniel Bahr (FDP) sollen die Länder einheitliche Krebsregister einführen.
Für gesetzliche Kassen soll die Teilnahme verpflichtend sein, privaten bleibt sie freigestellt. Das neue Programm könnte möglicherweise 2015 an den Start gehen. Die Zusatzkosten könnten sich auf 100 Millionen Euro im Jahr belaufen.

In den Registern werden Daten zu Krebserkrankungen gesammelt. Uwe Deh vom AOK-Bundesverband bemängelte, dass Bahr es bei verschiedenen Krebsregistern belassen will: "Der bestehende Flickenteppich von 46 Registern muss abgelöst werden durch eine Stelle, die für aussagefähige, übergreifende, transparente Daten sorgt." Auch Rolf-Ulrich Schlenker von der "Barmer GEK" sprach sich für eine bundesweite Sammlung aus. "Die Parzellierung auf Länderebene ist nicht das Gelbe vom Ei", sagte er.

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