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Matthias Tschöp untersucht jetzt in München die Ursachen von Diabetes
Der Körper versteht das Insulin nicht mehr
Humboldt-Professur geht an Matthias Tschöp
Diabetes verstehen und ihre Entstehung verhindern - daran forscht Prof. Matthias Tschöp künftig in an der Technischen Universität München.
Der Mediziner Matthias Tschöp wird die Diabetesforschung mit Schwerpunkt Insulinresistenz ausbauen. Obwohl bekannt ist, dass Lebensstilfaktoren in Kombination mit bestimmten Genen zu Diabetes führen, sind die genauen Entstehungsmechanismen bisher noch unerforscht.

Diabetes mellitus kommt in zwei Formen vor: Die meisten Betroffenen leiden unter Typ 2. Dabei wird der Organismus zunehmend unempfindlich für das Hormon Insulin (Insulinresistenz). Das Hormon sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen und verarbeitet werden kann. Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind Übergewicht, zu hohe Cholesterinwerte und Bluthochdruck.

2012 sechs neue Humboldt-Professuren verliehen
Neben Tschöp forschen fünf weitere Spitzen-Wissenschaftler aus dem Ausland künftig als neue Humboldt-Professoren in Deutschland.

  • Von der Universität Cambridge (Großbritannien) wechselt Jochen Guck an die TU Dresden, wo der Biophysiker den Bereich Bioengineering ausbauen soll.
  • Rolf Harald Baayen (Universität Alberta, Kanada) soll künftig an der Universität Tübingen den Bereich Sprachforschung vorantreiben.
  • Der Informatiker Hans-Arno Jacobsen (Universität Toronto, Kanada) hat an an TU München künftig einen Lehrstuhl für Information Systems inne.
  • Ebenfalls aus Kanada (Universität von f British Columbia, Vancouver) kommt der Nachrichtentechniker Robert Schober. An der Universität Erlangen-Nürnberg soll er Kommunikationstechnologien interdisziplinär weiterentwickeln.
  • An die Uni Münster schließlich wechselt der Mathematiker Michael Weiss (Universität Aberdeen, Großbritannien), der sich vor allem der geometrischen Forschung widmet.

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