Beratung vor einem Eingriff Video
Moderne Technik hilft Chirurgen, einen Eingriff am Patienten sorgfältig zu planen
Sicher operieren in 3D
Sicherungs- und Planungssysteme helfen Chirurgen
"Wenn ein Instrument abrutscht, kann eine Maschine 20 Mal schneller einen Fräser stoppen, als ein Mensch das könnte", sagt Prof. Tim Lüth von der Technischen Universität München.
Er berät Leipziger Chirurgen, Radiologen und Anatomen, die Operationen mit 3D-Computertechnik planen. Schon vor der Operation legen die Chirurgen beispielsweise fest, wie sie minimalinvasiv in den Schädel eines Patienten eindringen können. "Die bisherige Operationsplanung kommt an ihre Grenzen, wenn man bedenkt, wie viele Informationen heute über einen Patienten zur Verfügung stehen", schildert Hals-Nasen-Ohren-Chirurg Prof. Gero Strauß. "Diese Informationen muss man anzeigen, verändern und speichern können. Wir haben heute im Operationssaal viele Geräte, die mit diesen Informationen arbeiten können."

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Erwin-Schrödinger-Preis 2005
Wissenschaftspreis für Hirnschrittmacher
Für einen Hirnschrittmacher zur Behandlung von Nervenerkrankungen wie Parkinson und Multiple Sklerose erhielten der Jülicher Physiker und Mediziner Peter A. Tass und der Kölner Mediziner Volker Sturm 2005 den Preis des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft. Der neue Hirnschrittmacher arbeitet nach Angaben des Verbandes weit schonender und wirksamer als bisher verwendete Modelle, teilte die Jury mit.
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