Eine Flut an verfügbaren Gesundheitsinformationen sorgt in Deutschland dafür, dass die Patienten zwar vergleichsweise gut informiert, oft aber zugleich verunsichert sind. Zu diesem Schluss kommt die repräsentative Studie "Ratlose Patienten?", die die Bremer Gesundheitsbehörde 2007 vorgestellt hat. Demnach bemühen sich die Deutschen bei Gesundheitsproblemen aktiv um Informationen, "verfolgen Fernsehsendungen zu Gesundheitsthemen, lesen Aufsätze in ihrer Krankenkassen- oder der Apotheken-Zeitschrift oder recherchieren im Internet". Allerdings lasse das oft neue Fragen und damit Zweifel aufkommen, schreiben die Autoren der Studie.