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Frau trinkt Video
Wasser erfrischt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist, belegen Studien
Trinken hilft denken
Konzentrationsfähigkeit sinkt, wenn einen dürstet
Wer trinkt, kann höhere geistige Leistungen bringen, sagt Günter Wagner vom Institut für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim.
Hat man zu wenig getrunken, sinke die Konzentrationsfähigkeit um ein Drittel. Selbst nach zwei Stunden Regeneration liegen Nichttrinker im Test noch 19 Prozent hinter Probanden, die genügend getrunken haben. Selbst wenn man nicht merke, dass man selbst am Schreibtisch schwitze, weiß Wagner, "verlieren wir Flüssigkeit aus dem Körper, das kontinuierlich ersetzt werden muss. Nur dann können wir weiterhin Topleistung bringen."

Schließlich besteht das Gehirn zu 70 Prozent aus Wasser. Die Nieren benötigen das Wasser, um den Körper zu entgiften: Sie filtern täglich 180 Liter Blut, das zu 90 Prozent aus Wasser besteht. 1,5 Liter Wasser im Urin spülen die Giftstoffe aus.

Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten immer ausreichend trinken, um das Blutvolumen hoch zu halten. Dann passiere es zum Beispiel beim Aufstehen auch seltener, dass das Blut in Bauch und Beinen versacke und der Kopf unterversorgt sei, sagt der Münchner Kardiologe Wolfram Delius.

Infografik
Stationen des Wassers im menschlichen Körper
Unser Körper braucht täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit. Zwölf Prozent davon kann der Körper durch Verbrennung erzeugen. Den größten Teil dieser Menge, etwa 1,5 Liter, sollte man über Getränke zu sich nehmen.