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Grafik Lupe
Unsere Wirbelsäule ermöglicht uns überhaupt erst den aufrechten Gang
Die Wirbelsäule
Ein doppeltes S ermöglicht den aufrechten Gang
Wenn die Wirbelsäule mit ihren Muskeln und Bändern entsteht, ist ein Fötus sechs Zentimeter lang. Bei ihrer Entstehung ist die Wirbelsäule fast ganz gerade.
Wenn das Kind im Alter von etwa acht Monaten zu krabbeln beginnt und lernt, den Kopf zu heben, verändert sich die Wirbelsäule: Durch den verstärkten Zug der Bänder und Muskeln entsteht die Krümmung im Nacken. Je mehr sich das Kleinkind bewegt, umso mehr Kräfte wirken auf die Wirbelsäule. Dies gleicht sie mit einer weiteren Krümmung im Lendenbereich aus. Jetzt hat sie ihre endgültige (doppelte S-)Form. Muskeln und Bänder stützen den Rücken des Kindes. Mit 14 Jahren ist die Entwicklung abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt sind die letzten Wirbel vollständig verknöchert.

Im Alter geben auch die Knochen der lebenslangen Belastung nach. Der Rücken ist kaum noch flexibel und schmerzt. Durch Knochenschwund (Osteoporose) kommt es zu Wirbelbrüchen. Zusätzlich sind die Bandscheiben extrem verschmälert. Bis zu sieben Zentimeter schrumpft die Wirbelsäule eines Menschen im Alter. Der Verfall des Rückens nimmt seinen Lauf.

Glossar
Bandscheiben
Die Bandscheiben sitzen in der Wirbelsäule: flache Scheiben, die jeweils die Körper zweier aufeinanderfolgender Wirbel miteinander verbinden.
Glossar
Bandscheibenvorfall
Jeder zehnte Bandscheibenvorfall wird operiert. Operiert wird nur dann, wenn ein motorischer Teil eines Nervs geschädigt ist. Die übrigen 90 Prozent behandeln Mediziner konservativ.