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© dpa
Intensive ultraviolette Strahlung kann zu Sonnenbrand und Hautkrebs führen
UV-Strahlung
Ultraviolettes Licht
Ultraviolette (UV) Strahlen sind elektromagnetische Wellen, die von der Sonne ausgestrahlt werden. Eine intensive Strahlung kann nicht nur zu Sonnenbränden, sondern nach Jahren auch zu Hautkrebs führen.
Das von der Sonne ausgestrahlte Licht ist sehr reich an ultravioletten (UV) Strahlen. UV-Strahlung kann auch künstlich erzeugt werden: Quellen sind zum Beispiel Edelgas- und Wasserstofflampen.

Mit einer Wellenlänge von 400 bis zehn Nanometern (Milliardstel Metern) sind UV-Strahlen für den Menschen nicht sichtbar, wohl aber für viele Tiere wie Vögel, Bienen und Fliegen. Nur ein kleiner Teil dieser elektromagnetischen Wellen erreicht die Erdoberfläche, da Ozon und Sauerstoff viel davon verschlucken. Da die Strahlen je nach Wellenlänge unterschiedlich wirken, werden sie in UV-A (400-320 Nanometer), UV-B (320-280 Nanometer), UV-C (280-200 Nanometer) und Vakuum-UV (200-10 Nanometer) eingeteilt.

Die besonders gefährlichen UV-C-Strahlen werden weitgehend von der Ozonschicht in 20 bis 30 Kilometern Höhe abgefangen. Kurzwelliges UV-B dringt teilweise durch die Ozonschicht und verändert in hohen Dosen die oberste Hautschicht. Auf Dauer kommt es zum Basalzellkrebs. Langwelliges UV-A dringt bis ins Fettgewebe hinein und verursacht eine vorzeitige Hautalterung.

Der gefährlichste Hautkrebs ist der "schwarze", das maligne Melanom. Jährlich erkranken in Deutschland 100.000 Menschen neu an Hautkrebs. Seit mehreren Jahren beobachten Fachleute eine deutliche Zunahme von Hautkrebs-Neuerkrankungen. Dies wird vor allem auf ein verändertes Freizeitverhalten mit übermäßigem Sonnengenuss und unzureichendem Sonnenschutz, aber auch auf vermehrte Solarienbesuche zurückgeführt. Der beste Sonnenschutz ist noch immer entsprechende Kleidung samt Kopfbedeckung und Sonnenbrille oder ein schattiges Plätzchen.