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Zu warme Kleidung kann das Risiko für plötzlichen Kindstod erhöhen
Plötzlicher Kindstod
Ursache des Säuglingssterbens bleibt oft ungeklärt
Vom plötzlichen Kindstod sprechen Ärzte immer dann, wenn ein Kind im ersten Lebensjahr ohne erkennbare Gründe nicht mehr aus dem Schlaf erwacht.
Besonders häufig trifft es Säuglinge zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat. Im Winter häufen sich die Fälle. Der Tod ist bei Jungen und Zweitgeborenen etwas häufiger. Eine Vorhersage des "plötzlichen Säuglingstods" ist unmöglich.
Eine konkrete Ursache wird dabei in der Regel nicht gefunden. Allerdings sind Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod (SIDS) bekannt. Dazu zählen das Schlafen in Bauchlage, zu warme Schlafkleidung und ungeeignete Bettdecken. Risiken birgt auch das Rauchen während der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes. Auch Frühchen und bei der Geburt besonders leichte Säuglinge haben ein erhöhtes Risiko. Beim Zusammentreffen mehrerer Faktoren erhöht sich das Risiko um das bis zu Zehnfache.
Die Aufklärung über diese Risikofaktoren hat die Zahl der Fälle in den vergangenen Jahren stetig gesenkt. Während 1990 bundesweit noch fast 1300 plötzliche Kindstode gezählt wurden, waren es 2007 nur noch 230.
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