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Grafik © dpa Lupe
Die Reihenfolge macht das Gen - aber dessen Definition ist ein Streitfall
Gen
Erbinformation im Code - die Reihenfolge macht's
Die Frage, was genau eigentlich nun ein Gen ist und was nicht, ist von Wissenschaftler nicht gänzlich beantwortet, sondern eher eine ausgesuchte Definitionsfrage:
Unstrittig ist, dass all das, was für ein Eiweiß (Protein) codiert, ein Gen ist. Unstrittig auch, dass ein Gen in DNA-Sprache geschrieben ist. Jeweils drei der Basen bilden dabei ein Wort, das für eine Aminosäure steht, aus denen die Proteine bestehen. Vor und hinter dem eigentlichen kodierenden Bereich eines Gens liegen noch Sequenzen, die für das korrekte Abschreiben der DNA in RNA wichtig ist - die RNA ist die Kopie der DNA, die den Zellkern verlässt und in Proteine übersetzt wird.

Es gibt jedoch auch Bereiche auf den Chromosomen, die nicht für Eiweiße kodieren, sondern direkt für notwendige RNA-Sequenzen, Blindtext sind oder eine Schutzfunktion der Chromosomen erfüllen wie repetitive Sequenzen, die beispielsweise in den Telomeren am Ende der Chromosomen vorkommen. Auch hier wird oft von Gen gesprochen, wenngleich viele Forscher diese Nomenklatur nicht teilen.

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