Zwei Hauptinseln und hunderte kleine bilden den Lebensraum der Menschen der Fidschis.
Zwei Hauptinseln und hunderte kleine bilden den Lebensraum der Menschen der Fidschis.
Fidschi - Archipel im Südpazifik
Ein Staat aus hunderten von Inseln
Die Fidschi-Inseln liegen im Südpazifik, etwa 1800 Kilometer nördlich von Neuseeland. Von den rund 320 Inseln sind 110 bewohnt.
Mit einer Landfläche von 18.376 Quadratkilometern ist der Archipel etwa so groß wie Sachsen. Auf der Inselgruppe leben rund 837.000 Menschen. Hauptstadt ist Suva auf der Hauptinsel Viti Levu. Zwischen November und April suchen tropische Wirbelstürme die Region heim.

Das Land ist ethnisch gespalten. Die Bevölkerung besteht zu 55 Prozent aus Angehörigen der melanesischen Ureinwohner und zu rund 40 Prozent aus Indern, deren Vorfahren Ende des 19. Jahrhunderts von den britischen Kolonialherren als Arbeiter für die Zuckerrohrplantagen auf die Inseln gebracht wurden. Nach zwei Militärputschen 1987 flohen zehntausende Inder. Im Dezember 2006 putschte das Militär zum vierten Mal in 20 Jahren.

Fidschi wurde 1970 nach 96-jähriger Kolonialherrschaft als parlamentarische Monarchie unabhängig, seit 1987 ist das Land eine Republik. Wichtige Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Tropisches Grün, weiße Strände und eine reiche Unterwasserwelt locken jährlich mehr als 400.000 Besucher an.