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Alkohol regt in kleinen Mengen an, macht in großen trunken und auch krank
Alkohol regt in kleinen Mengen an, macht in großen trunken und auch krank
Ethanol (C2H5OH) - der Alkohol lässt sich trinken
Weltgesundheits-Organisation rät zu Maß halten
Der berauschende Bestandteil alkoholischer Getränke ist Ethanol (C2H5OH). In kleineren Mengen wirken alkoholische Getränke anregend, in größeren berauschend.
Durch Einwirkung auf das Zentralnervensystem, besonders das Großhirn, werden die Koordination der Muskelbewegungen gestört und die psychischen Abläufe nicht mehr ausreichend kontrolliert. Aus dem Körper ausgeschieden wird Alkohol in geringem Maß durch die Atemluft. Zum größeren Teil wird er über ein Enzym zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut.

Eine Frau sollte pro Tag nicht mehr als 10 Gramm Alkohol trinken, ein Mann nicht mehr als 20 Gramm, empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Außerdem sollte man an zwei Tagen pro Woche ganz auf Alkohol verzichten. Eine Flasche Bier à 0,33 Liter hat der BZgA zufolge 12,7 Gramm Alkohol.

Die "legale Droge Alkohol", wie die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie schreibt, ist in unterschiedlichen Mengen in verschiedenen Getränken enthalten. Eine Halbliterflasche Bier oder ein Viertelliter Wein enthalte 20 Gramm Alkohol. Das entspreche dem Alkoholgehalt von drei bis vier Schnäpsen von jeweils 0,02 Liter. Als Formel zur Abschätzung des Blutalkoholgehaltes nennt die Berufsgenossenschaft: Blutalkohol in Promille errechnet sich aus Alkohol in Gramm geteilt durch das mit dem Faktor 0,7 multiplizierte Körpergewicht in Kilogramm.

Glossar
Alkoholismus
Die Alkoholkrankheit kann bereits durch regelmäßigen Konsum kleiner Mengen beginnen. Nicht immer fallen die Betroffenen durch häufige Rauschzustände auf.
Glossar
Alkohol am Steuer
Wer sich unter der Wirkung von Alkohol ans Steuer setzt, riskiert schnell seinen Führerschein - auch wenn er niemanden gefährdet und keinen Unfall baut.