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Patient mit Elektroden Video
Elektroden nehmen die Ströme ab, die Aufschluss über Krankheiten geben
Elektroenzephalographie
Mit einem EEG sehen Ärzte die Nerven arbeiten
Mit der Elektroenzephalographie (EEG) können Ärzte wichtige Informationen über Krankheiten des Gehirns wie Tumoren gewinnen.
Ein EEG hilft aber auch dabei, unseren Schlaf und unsere Träume zu erforschen. So kann man erkennen, wie tief sich jemand entspannt. Außerdem bekommt man ein besseres Verständnis dafür, wie unser Gehirn genau funktioniert. Psychologen versuchen mit EEGs herauszufinden, wie wir etwas wahrnehmen und erkennen.

Beim EEG werden dem Probanden eine Fülle von Elektroden mit spezifischen Messplättchen auf dem gesamten Kopf verteilt. Diese nehmen die Signale auf und geben sie an einen Computer weiter, der sie aufzeichnet, verarbeitet und in grafische Strukturen umsetzt. An den so entstandenen Kurven können die Wissenschaftler ablesen, welche Gehirnareale bei welchen Denkprozessen besonders aktiv sind.

Ein EEG empfängt alle Signale, die das Gehirn aussendet, ob sie nun für die konkrete Untersuchung relevant sind oder nicht. Der Herzschlag des Probanden, sein Lidschlag, sein Schlucken, kleine Bewegungen oder gar seine Reaktion auf ein Türknarren werden aufgefangen und verarbeitet. Diese nichtrelevanten oder störenden Signale bilden das Rauschen, aus dem man die relevanten Signale herausfiltern muss.

  • Alpha-Wellen entstehen vor allem, wenn der Patient ruhig ist.
  • Beta-Wellen zeigen Aktivität.
  • Theta-Wellen sind typisch für leichten Schlaf.
  • Delta-Wellen treten im Tiefschlaf auf.

Heute arbeiten Ärzte eher mit dem Magnetenzephalogramm (MEG) oder der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT). Diese sind zwar genauer, arbeiten aber weniger schnell.

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Wissenschaft im Alltag
"Wie funktioniert ein EEG?" (Thomas Neder, Ottersweier) Schicken auch Sie uns Ihre Frage
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