Kalottenmodell Dopamin  © colourbox
Dopamin (C8H11NO2) spielt auch bei der Entstehung von Sucht eine Rolle.
Dopamin
Anregendes Hormon sorgt für Glücksgefühle
Dopamin ist ein anregendes Hormon, das Signale zwischen Neuronen weiterleitet statt sie zu hemmen. Es steuert so emotionale sowie geistige Reaktionen.
Dopamin vermittelt auch die Vorstellung einer Bewegung, bevor sie umgesetzt wird. Der Botenstoff spielt im Gehirn eine Schlüsselrolle bei der Parkinsonschen Krankheit und nach einer weit verbreiteten Hypothese auch bei Schizophrenie. Ist zu wenig Dopamin in einigen Bereichen des Gehirns vorhanden, wird die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen gestört. Die Kontrolle über die Muskeln nimmt dabei mit dem Dopamin-Angebot ab, es kommt zu der als Schüttellähmung bekannten Parkinsonschen Krankheit.




Im Hirn des Menschen arbeiten mehr als hundert Milliarden Nervenzellen. Viele davon haben fein verzweigte Ausläufer, über die sie miteinander in Kontakt treten. An der Kontaktstelle verdicken sich diese Ausläufer und bilden Synapsen. Diese Endbereiche der Nervenzellen können chemische Substanzen ausschütten und damit andere Nervenzellen anregen. Auf diese Weise wird ein Signal von Zelle zu Zelle geleitet.