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Bisher akzeptieren in Deutschland nur wenige Geschäfte die digitale Währung.
Bitcoin
Der Wert der digitalen Währung schwankt extrem
Die digitale Währung "Bitcoin" gibt es seit 2009. Neue Bitcoins werden von Computern erzeugt, wobei die "Herstellung" strengen Auflagen unterliegt.
Die Bitcoins werden durch komplexe Rechenoperationen unter Beteiligung zahlreicher Computer erschaffen - ein Vorgang, der als "Mining" bezeichnet wird. Die Rechnungen werden immer schwieriger und verbrauchen immer mehr Strom, je mehr Bitcoins im Umlauf sind. Dadurch wird die Menge der Bitcoins künstlich knapp gehalten. Maximal 21 Millionen Einheiten können "erschaffen" werden, 17 Millionen gibt es bereits. Alle Zahlungen und Transaktionen erfolgen via Internet.

Im Grunde ähnelt Bitcoin dem Goldstandard, dem Währungssystem, das bis zu den 1930er-Jahren in Kraft war. Damals war jede Währungseinheit eine bestimmte Menge Gold wert, was den Regierungen wenig Spielraum zur Erhöhung der im Umlauf befindlichen Geldmenge ließ. Heute wird der Goldstandard nirgendwo mehr verwendet. Aber einige halten die Zeit für ein Comeback reif und ihnen gilt Bitcoin als moderne Alternative oder Ergänzung. Dazu zählt auch die "Bitcoin Foundation", eine gemeinnützige Organisation, die das System fördern und schützen will.

Aus Sicht einiger Volkswirtschaftler besteht das Hauptproblem der Währung darin, dass die Geldmenge nur langsam und in einem vorbestimmten Tempo zunimmt. In diesem Punkt unterscheidet sich Bitcoin von einer herkömmlichen Währung wie dem Dollar. Bei der US-Währung lässt die Zentralbank die Geldmenge etwas schneller wachsen als die Konjunktur. Damit verliert der Dollar jedes Jahr leicht an Wert - die Inflation.

Glossar
Marktwirtschaft
In der marktwirtschaftlichen Ordnung steuern die Preise die Produktion und den Absatz. Der Staat ermöglicht durch Rahmenbedingungen den Wettbewerb.