Montag bis Freitag 18.30 Uhr
Kalender
Juni 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
29
30
31
0102
03
04
05
06070809
10
11
121314
15
16
17
18
1920212223
24
25
2627
28
29
30
01
02
Einnahme von Ritalin © dpa
Ritalin ist für viele immer noch das Mittel der Wahl bei Diagnose von ADHS
ADHS - Dopamin fehlt
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Die Ursachen von ADHS sind sehr komplex. Neurobiologen erklären die Störung mit Veränderungen im Hirnstoffwechsel.

Die Krankheit äußert sich in der Regel in Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, in ausgeprägter körperlicher Unruhe und starkem Bewegungsdrang und in impulsivem und unüberlegtem Handeln. Die Fähigkeit zur Selbststeuerung sei stark eingeschränkt. Andererseits könne die Krankheit auch ohne Hyperaktivität auftreten. Letzteres findet sich häufiger bei Mädchen, die dann meist als "Traumsuse" bezeichnet werden.

ADHS ist die häufigste psychiatrische Störung bei Kindern und Jugendlichen: Zwischen drei und sechs Prozent aller Schulkinder haben das "Zappelphilipp"-Syndrom. Jungen seien dabei drei bis neun Mal häufiger von ADHS betroffen als Mädchen, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Entgegen früheren Annahmen sind auch drei bis vier Prozent der Erwachsenen von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen.


mehr zum Thema