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Katharina Bahlmann erforscht die Situation der kleinen Fächer an den Unis
Aussterbende Orchideenfächer
Viele kleine Fächer in den Geisteswissenschaften
Viele kleine Fächer an deutschen Unis kämpfen um ihre Existenz: Professuren fallen weg und ganze Studiengänge verschwinden.
Das sagt Katharina Bahlmann von der Arbeitsstelle "Kleine Fächer" in Mainz. Neben diesen "Verlierer-Fächern" unter den kleinen Studiengängen gebe es aber auch Gewinner: "Es sind sehr, sehr viele kleine Fächer dazugekommen, weil sich die Wissenschaften weiter ausdifferenziert haben", so Bahlmann.

Die Arbeitsstelle "Kleine Fächer" an der Uni Mainz befasst sich mit einer Bestandsaufnahme der kleinen Universitätsfächer und ihren Perspektiven. Zu den kleinen Fächern, die auch als "Orchideenfächer" bezeichnet werden, zählt ein Fach dann, wenn es an einer Universität nur mit ein oder zwei, höchstens drei Professuren vertreten ist oder aber, wenn es an weniger als zehn Prozent der deutschen Universitäten gelehrt wird. 80 Prozent der "kleinen Fächer" sind den Geistes- und Kulturwissenschaften zuzurechnen, die übrigen den Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften.

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VideoZum Thema sprachen wir am 27. März 2014 mit Ulrich Meyer-Doerpinghaus von der Hochschulrektorenkonferenz.
Mediathek: Orchideenfächer
VideoPaläobotanik und Geschichte in Bedrängnis
Kleinen Studienfächern fehlen oft Geld und Professorenstellen. So wird es immer schwieriger, Forschung und Lehre aurecht zu erhalten.