7,6 Prozent der 65- bis 69-Jährigen hatten laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2008 bundesweit einen Job. Das sind zwei Prozent mehr als sieben Jahre zuvor. "Die Gründe sind vielfältig", sagt Johann Fuchs vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. "Geldknappheit durch die kleiner werdenden Renten spielt natürlich eine Rolle, aber bei einigen Menschen ist es auch einfach die Langeweile, die sie weiterarbeiten lässt." In Zeiten, in denen Deutschlands Bevölkerung immer kleiner wird, die Zahl der Älteren aber umso mehr ansteigt, werden Senioren für den Arbeitsmarkt attraktiver.