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Sendung
20. Juni 2013
Slamerin Video
Anders als beim Poetry-Slam dürfen die Teilnehmer auf Hilfsmittel zurückgreifen
Zehn Minuten für das eigene Forschungsfeld
Nach Poetry-Slams gibt es auch Sciene-Slams
Über ein wissenschaftliches Thema zu sprechen, "das man selbst erforscht hat", sei Bedingung, sagt Julia Offe vom Hamburger "Science Slam".
Es soll kein Referat sein, sondern ein unterhaltsam vorgetragen werden. "Und es muss ein richtiges Forschungsprojekt sein", so Offe. In einigen deutschen Städten gibt es inzwischen nicht nur Poetry-Slams sondern auch Science-Slams.

Mit populärwissenschaftlichen Vorträgen müssen die Studenten und Doktoranden ihre Themen vorstellen. Das Publikum bewertet die Qualität des Vortrags. Dabei ist nicht das Thema, sondern auch die Vortragsweise ist entscheidend. "Es gibt wirklich viele Wissenschaftler, die grandios reden können", sagt Offe. "Denen muss man einfach eine Bühne geben, auch wenn sie nicht die Berühmtheiten ihres Faches sind und ständig bei Konferenzen teilnehmen." Darüber hinaus bestehe der Charme der Veranstaltung auch darin, dass es keine Univeranstaltung ist. Die Leute träfen sich und reden über ihre Arbeit.

Der Science-Slam ist ebenso wie der Poetry-Slam ein Kurzvortragsturnier – allerdings unter wissenschaftlichen Vorzeichen. Nachwuchswissenschaftler messen sich im Kampf um den Sieg. Maximal zehn Minuten Zeit stehen zur Verfügung, um mit dem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen der Anwesenden zu gewinnen.

Das Publikum bestimmt als Jury den Slam-Champion. Kriterium ist nicht die beste Forschung, sondern der beste Vortrag, der auch ein Laienpublikum begeistern kann.

In vielen deutschen Städten haben sich die Poetry-Slams etabliert: Meist in Kneipen treten Autoren gegeneinander an, die mit ihrem Vortrag das Publikum begeistern wollen.

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