Die Zahl der Menschen, die abends oder bis spät in die Nacht arbeiten müssen, steigt, sagte 2002 eine Studie von Forschern der Uni Bamberg. In Österreich arbeitet beinahe jeder dritte Berufstätige zwischen 25 und 35 Jahren mehrmals die Woche zwischen 19 und 22 Uhr. Jeder fünfte arbeitet zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens. Am meisten Zeitnot verspüren jene Erwerbstätige mit einem Einkommen zwischen 3000 und 3500 Euro. Liegt das Einkommen höher, geht die Zeitnot wieder zurück. Höhere Einkommensklassen können sich Zeit durch Geld kaufen, indem sie Dienstleister bezahlen. 40 Prozent der Menschen in Österreich würden auf einen Teil ihres Einkommens verzichten, um dadurch ein Plus an Zeit und Lebensqualität zu erhalten.