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Sendung
22. Mai 2013
nano spezial: Kampf ums Trinkwasser
EU-Pläne zur Wasserversorgung - Den Markt öffnen
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Video
"Musterbeispiel für Gewässer-Sanierung"
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Video
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Glossar
Keime im Trinkwasser
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Video
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Belastete Leitungen - Weniger Blei
Trinken hilft denken
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Video
Weit über den Durst getrunken
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Video
Schwerpunkt Atomkraft
Nach den einigen Störfällen kommen immer wieder Zweifel an der Technik auf
Umstrittene Atomkraft
Nach wie vor ist die Endlagerfrage ein Problem
Berlin will Atommeiler länger am Netz lassen, in der Schweiz erzeugen fünf Kernkraftwerke elektrischen Strom. Österreich hingegen verzichtet darauf.
Geschäft mit Atommüll
Russland will mit der Entsorgung von atomarem Giftmüll aus Deutschland und anderen Ländern Geld verdienen. Doch Umweltschützer warnen davor.
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Roboter räumen Asse
Roboter sollen die Atommüll-Fässer aus der Asse zurückholen. In einer unterirdischen Fabrik soll der Müll sicher verpackt werden.
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Eine ungeklärte Frage
Die Lagerung von hochradioaktivem Atommüll ist weltweit ein Problem. Ein sicheres Endlager für den Müll gibt es nirgendwo auf der Welt.
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Castor in Dannenberg
Trotz tausender Atomkraftgegner hat der Castor-Transport am Morgen des 8. November 2010 Dannenberg und den Verladebahnhof erreicht.
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Endlager Gorleben - Neue alte Probleme
Der Geologe Klaus Duphorn warnt vor Ausbau des Erkundungsbergwerks Gorleben nach neuen Erkenntnissen über Gasvorkommen.
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Atomkraftwerke - Gefahr aus der Luft
Die deutschen Atomkraftwerke sind nach einer Greenpeace-Studie weniger gut gegen Angriffe von Terroristen geschützt als oft vermutet.
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Sparen an der Sicherheit
Die Kosten für die möglichen anstehenden Nachrüstungen von Atomkraftwerken sind auf 500 Millionen Euro je Kraftwerk begrenzt.
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Atomkraft bleibt länger
Die Bundesregierung hat sich auf längere AKW-Laufzeiten verständigt. Sie legte am Abend des 5. September 2010 ihr Energiekonzept vor.
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Es geht ohne Atomstrom
Aus ökonomischer Sicht müssen Atomkraftwerke nicht länger laufen als geplant, so ein Gutachten. Die Regierung hatte es in Auftag gegeben.
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Atomkraftwerke - Alt und defekt
Ältere Atomkraftwerke melden laut einem Bericht von "Report Mainz" weitaus häufiger sicherheitsrelevante Defekte als neuere.
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Kette gegen Atomkraft
100.000 Atomkraftgegner haben mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette gegen die Atompolitik der Bundesregierung demonstriert.
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Zschadraß zeigt: Es geht auch ohne Atomkraft
"Beim Wort Atomkraft läuft es mir kalt den Rücken runter", sagt Matthias Schmiedel, Bürgermeister der kleinen sächsischen Gemeinde Zschadraß. Sein Heimatort nahe Leipzigs zeigt, dass es Alternativen gibt.
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Transformator löste Störfall im AKW Krümmel aus
Nach dem Störfall im Atomkraftwerk Krümmel haben Forscher am 6. Juli 2009 die Suche nach der genauen Ursache fortgesetzt. Der Reaktor hatte nach einem Kurzschluss in einem Transformator abgeschaltet.
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Mehr Sicherheit nach "Three Mile Island"
Der Unfall auf Three Miles Island hatte weitreichende Folgen für die US-Atomindustrie. Sie hat vor allem neue Sicherheitsstandards aufgestellt, wie die Untersuchungskommission es gefordert hatte. Das wirkte sich sowohl auf die Qualität der Kontroll- und Meßinstrumente als auch auf die Ausbildung des Personals aus. Die Empfehlung, Atomkraftwerke nur in menschenleeren Gebieten zu bauen, wurde nicht umgesetzt, denn seit dem Unglück ist in den USA kein Atomkraftwerk mehr gebaut worden.
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Keine längeren Laufzeiten für Biblis und Brunsbüttel
Die Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel dürfen nicht länger als geplant laufen. Die Betreiber RWE Power und Vattenfall scheiterten am Donnerstag, 26. März 2009 vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit ihrer Forderung, "Reststrommengen" des lange stillgelegten Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich auf die beiden Kernkraftwerke zu übertragen. Damit müssten die beiden mehr als 30 Jahre alten Meiler grundsätzlich wie im Atomkonsens vereinbart in absehbarer Zeit vom Netz.
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Schweden will nach 30 Jahren zurück zur Atomkraft
"Das mit der Atomkraft ist eine problematische Sache", sagt Kraftwerksingenieur Lars-Olov Höglung. "Wenn alles gut funktioniert, ist es fantastisch, denn bestehende Kernkraftwerke produzieren viel und vor allem billig Strom. Andererseits: Wenn es nicht gut läuft, dann haben wir die Hölle auf Erden." Schwedens Regierung hatte am 5. Februar 2009 den Bau neuer und größerer Atomreaktoren beschlossen. Damit wird das seit fast 30 Jahre in Schweden geltende Verbot von Reaktorneubauten aufgehoben.
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"Endlager können Jahrtausende sicher sein"
Endlager können über lange Zeiträume sicher sein, meint der Hannoveraner Geologe Dr. Detlef Appel: "Ein Prognosezeitraum von einer Millionen Jahren ist gemessen an einer Entwicklungsgeschichte von bis zu 250 Millionen Jahren relativ kurz. Das geologische System bietet die Chance, relativ lange Voraussagen mit relativ großer Verlässlichkeit abzugeben." Es handele sich dabei aber nicht um exakte Prognosen, eher um "Wettervorhersagen" mit einem längeren Zeitmaßstab.
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"Gorleben wird hohen Ansprüchen genügen müssen"
An Gorleben werden noch strengere Anforderungen als Atommüllendlager als an das Versuchsendlager Asse gestellt, meint Beate Kallenbach-Herbert vom Öko-Institut. Immerhin sei der Salzstock dort stabiler, weil anders als in Asse niemals Salz abgebaut worden sei, es gebe dementsprechend nicht solche Löcher, durch die Wasser eindringe. Angesichts der radioaktiven Flüssigkeit in Asse ist die Grundsatzdebatte über ein mögliches Endlager in Gorleben und die Nutzung der Kernkraft neu entbrannt.
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"Öffentlichkeit wurde 30 Jahre über Asse getäuscht"
"Der Öffentlichkeit ist über 30 Jahre hinweg gesagt worden, das sei ein normales und ungefährliches Projekt - das ist nicht so und das war auch nicht so", sagt Michael Sailer, Vorsitzender der Entsorgungskommission über die Sicherheitslücken im Atomendlager Asse. Nach Recherchen des ZDF-Magazins "Frontal21" habe der Wasserbauingenieur Hans-Helge Jürgens 1978 eine Studie vorgelegt, die die Gefahren eines Wasserbruchs schon damals öffentlich gemacht habe.
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"nano"-Spezial: Atomenergie - Risiken und Nutzen
Steigende Preise für Öl lassen weltweit Regierungen, Experten und Bürger aufschrecken. Die Frage, wie es in Zukunft um unsere Energie bestellt sein wird, macht wieder Schlagzeilen. In dieser Debatte scheint ein Atomausstieg in weite Ferne zu rücken. Auch die Regierungskoalition streitet darüber, ob Atomkraft der beste Energieträger der Zukunft ist. Zeitgleich wird bekannt, dass in einer südfranzösischen Atomanlage eine radioaktive Uranlösung ausgetreten und in die Kanalisation gelangt ist.
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Glossar
Kernkraft in Europa
Von den 15 alten EU-Ländern haben sieben keine Atomkraftwerke (AKW). Deutschland hat sich für einen Atomausstieg entschieden.
Schwerpunkt
Tschernobyl: ein Super-Gau mit dramatischen Folgen
Schwerpunkt
Neue Energien braucht das Land - den Mix
Biomasse
Brennstoffzellen
Geothermie
Solarenergie
Windkraft
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Der Streit über Atomkraft ist in Deutschland neu entfacht
Die Strompreis-Entlastung durch Atomkraft ist umstritten
Unfall konfrontiert Frankreich mit Risiko der Atompolitik
Langfristige Sicherheit für Atommülllager gefordert