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Der "Palast der Künste" wird MÜPA genannt.
Konzert der Wiener Philharmoniker in Budapest
Die Tourneekonzerte der Wiener Philharmoniker führen das berühmte Orchester an renommierte Konzerthäuser zu besonderen Musikevents weltweit. 2017 reiste das Orchester auch nach Ungarn in die Hauptstadt Budapest.
© ZDF_Attila Nagy_Müpa Beeindruckend - das Konzerthaus MÜPA hat eine hervorragende Akustik.
Beeindruckend - das Konzerthaus MÜPA hat eine hervorragende Akustik.
Im Palast der Künste, kurz MÜPA genannt, dirigierte der in Mumbai geborene Dirigent Zubin Mehta dieses Konzert. Er fühlt sich den Wiener Philharmonikern seit seiner Jugend verbunden. Mit 18 Jahren war er nach Wien gekommen, um dort zu studieren. Im Alter von 25 dirigierte er erstmals die Philharmoniker.

Inzwischen sind es fast 300 gemeinsame Auftritte. Da liegt es nahe, dass gemeinsam ein musikalisches Programm zusammengestellt wurde. Ihr Anliegen in Budapest war es Werke aufzuführen, die österreichische und ungarische Musik verbindet. Zum 150. Jahrestag des österreichisch-ungarischen Ausgleichs von 1867 stellte dieses Konzert eine klare Botschaft dar.

Es erklingt eine Ouvertüre des ungarischen Komponisten Ferenc Erkel, auch Begründer der ungarischen Nationaloper, Josephs Haydns "Sinfonia Concertante" mit namhaften Solisten, das Konzert für Orchester von Béla Bartók und von Johann Strauss (Sohn) "An der schönen blauen Donau". Die heimliche Hymne Österreichs feierte letztes Jahr ihr 150. Jubiläum.

© ZDF_Attila Nagy_Müpa Großartige Solisten bei Haydn's Sinfonia Concertante (v. links: Rainer Honeck, Martin Gabriel, Sophie Dartigalongue und Robert Nagy)
Großartige Solisten bei Haydn's Sinfonia Concertante (v. links: Rainer Honeck, Martin Gabriel, Sophie Dartigalongue und Robert Nagy)
Rainer Honeck trat 1981 als erster Violinist in die Wiener Staatsoper ein, wo er 1984 Konzertmeister wurde. Seit 1992 ist er Konzertmeister der Wiener Philharmoniker.

Robert Nagy ist seit 1992 Mitglied des Wiener Staatsopernorchesters und wurde 1996 in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen. Seit September 2005 arbeitet er dort als Solocellist.

Martin Gabriel engagiert sich als Oboist neben seiner Tätigkeit bei den Wiener Philharmonikern für die Kammermusik und sehr erfolgreich als Solist.

Sophie Dartigalongue studierte am Conservatoire National Supérieur de Lyon und später an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. In 2012 wurde sie Solokontrafagottistin der Berliner Philharmoniker. Seit 2015 ist sie Solofagottistin des Orchesters der Wiener Staatsoper.
Via EBU wurde das Budapest-Konzert der Wiener Philharmoniker von zahlreichen Ländern übernommen.

Für die 3sat-Übertragung präsentierte Stephan Merseburger vom ZDF-Studio Wien diesen außergewöhnlichen Konzertabend mit Impressionen rund um das musikalische Event und Künstler-Interviews.

Programm
  • Ferenc Erkel:
    Festouvertüre, Op.110
  • Joseph Haydn:
    Sinfonia Concertante B-Dur, Hob I:105 (Solisten:Rainer Honeck, Violine / Robert Nagy, Violoncello / Martin Gabriel, Oboe/ Sophie Dartigalongue, Fagott)
  • Béla Bartók:
    Konzert für Orchester, Sz 116
  • Johann Strauss (Sohn):
    An der schönen blauen Donau, Walzer, Op.314

Mit
Rainer Honeck Violine
Robert Nagy Violoncello
Martin Gabriel Oboe
Sophie Dartigalongue Fagott
Wiener Philharmoniker
Zubin Mehta Musikalische Leitung

Sendedaten
Samstag, 31. März 2018, 11.15 Uhr
Info
Konzertaufzeichnung vom 3. Oktober 2017 in der MÜPA, Palast der Künste in Budapest
Interview
© ZDFVideoZubin Mehta
Dirigent Zubin Mehta im Gespräch mit Stephan Merseburger (ZDF-Studio Wien) über die Wichtigkeit des Konzertes in Budapest, speziell mit den Wiener Philharmonikern
Interview
© ZDFVideoDaniel Froschauer
Daniel Froschauer - Vorstand der Wiener Philharmoniker - über die Bedeutung des Konzertes und die langjährige Beziehung zu Zubin Mehta
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Tosca
Samstag, 31. März 2018, 20.15 Uhr