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"Messiah"kniend auf der Bühne zwischen zwei Kränzen © ZDF_ORF_TheaterWien_A Lupe
"Messiah" - Richard Croft
Messiah
Georg Friedrich Händel
Im "Messiah" drückt Georg Friedrich Händel große Gefühle, wie Verzweiflung und Hoffnung aus, eingebunden in ein Wechselspiel von Chören, Solisten und instrumentalem Innehalten.
Er komponierte das Werk in nur 24 Tagen. In einer Koproduktion mit der Opéra National de Lorraine à Nancy zeigte das Theater an der Wien 2009 eine szenische Inszenierung von Claus Guth.

© ZDF_ORF_TheaterWien_A Lupe
Nadia Kichler Gebärdendarstellerin und Florian Bösch
Georg Friedrich Händel hatte sich nach einer schweren beruflichen und gesundheitlichen Krise dem Oratorium zugewandt. Als er 1741 von Charles Jennes einige Bibelstellen zugeschickt bekam, beflügelten sie den Musiker. In kurzer Zeit entstand der "Messiah". Das Oratorium hat keine Handlung im engeren Sinn - man erfährt wenig Genaues über Leben, Wirken und Sterben der Titelfigur. Der Text will zeigen, dass Jesus der "Messias" im Sinne der Voraussagen der Propheten ist. Thema ist die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen. Die Musik unterscheidet sich in ihrer affektgeladenen Sprache kaum von der in Händels Opern. Oratorientypisch nimmt der Chor - in dieser Aufführung der Arnold Schoenberg Chor - eine zentrale Rolle ein.

© ZDF_ORF_TheaterWien_A Lupe
Nadia Kichler - Gebärdendarstellerin und der Arnold Schönberg Chor
Bei der szenischen Umsetzung geht es nicht um eine Bebilderung der Bibelzitate - es handelt sich vielmehr um eine Gruppe von Menschen in konkreten Situationen, die von der Unerlöstheit unserer Welt sprechen und die zur Konfrontation mit der Frage nach dem Sinn von Leben und Sterben gezwungen sind.

Mit
Susan Gritton Sopran
Cornelia Horak Mezzosopran
Richard Croft Tenor
Bejun Mehta Altus
Florian Boesch Bass (u.a. )
Libretto Charles Jennens
Chor Arnold Schoenberg
Chor Orchester Ensemble Matheus
Musikalische Leitung Jean-Christophe Spinosi
Inszenierung Claus Guth

Sendedaten
Freitag, 25. März, 2016, 9.05 Uhr